Wald-Spiele und Vorweihnachtszeit bei den Gartenpiraten

Sechzehn kleine Gartenpiraten trafen sich Mitte November am ehemaligen „Salzhäusl“ in Massing mit den Betreuerinnen Kathrin Ott, Christine Ramelsberger und Kristin Strobl. Da es das letzte Gartenpiraten-Treffen im Jahr 2024 war, stimmte man sich gemeinsam schon etwas auf die Vorweihnachtszeit ein. Mit dem Begrüßungslied wurden besonders die vier neuen Gartenpiraten herzlich in der Gruppe willkommen geheißen. Dann ging es auch schon an das Bastelprojekt für den heutigen Tag, einen Christbaum aus Ästen. Zuerst mussten die vorbereiteten Äste nach ihrer Länge sortiert und auf eine Eisenstange gesteckt werden. Mit etwas gegenseitiger Unterstützung hatten das alle sehr schnell erledigt. Für die Baumspitze durfte anschließend noch ein Stern aus Modeliermasse ausgestochen und mit etwas Glitzer verziert werden. Außerdem wurde der Baum mit Moos, kleinen Christbaumkugeln und selbst bemalten Holzsternen dekoriert. 
Bei Punsch und Lebkuchen lauschten alle gespannt der Geschichte vom kleinen Igel, der mit seinen Freunden Weihnachten feiern will und dabei so einige Abenteuer erlebt. Bei ein paar lustigen Spielen ging die gemeinsame Zeit wie immer viel zu schnell zu Ende.  
Gleichzeitig verbrachten 21 große Gartenpiraten mit den Betreuern Sandra und Rupert Eder, Katharina Hagl und Jochen Bauer einen schönen Vormittag im Wald. Schon der Weg vom Treffpunkt zur Waldlichtung war mit dem Spiel von Fotograf und Kamera, bei dem immer eine Person blind von einer zweiten Person geführt wird, sehr spannend. Am Ziel durften die Kinder bei einem Tier-Rätsel ihr Wissen beweisen und beim Fledermaus-Spiel musste man ganz genau hinhören. Kreativität war gefragt, damit aus einem Mehl-Wasser-Gemisch und verschiedenen Naturmaterialien wie z.B. Blättern, Zapfen und Moos, an Bäumen die Gesichter von Waldgeistern entstehen konnten. Auf dem Rückweg staunten die Gartenpiraten nicht schlecht, als im Wald immer wieder kleine Süßigkeiten versteckt waren. Anschließend marschierte man gemeinsam zur Schule um im Werkraum das Gartenpiraten-Jahr bei Punsch, Plätzchen und einem Foto-Rückblick ausklingen zu lassen. Nebenbei wurde noch ein kleiner Zapfen-Engel gebastelt, damit auch jeder ein Erinnerungsstück an diesen spannenden Vormittag mit nach Hause nehmen konnte.
Das nächste Treffen der Gartenpiraten beider Altersgruppen findet im Januar statt. Der Obst- und Gartenbauverein beteiligt sich mit einem Stand am Massinger Weihnachtsmarkt

Bild   _große:   Die großen Gartenpiraten im Wald mit den Betreuern (hinten von link) Katharina Hagl, Jochen Bauer und Rupert Eder. Nicht im Bild Sandra Eder.


Bild   _kleine: Die kleinen Gartenpiraten mit ihren gebastelten Christbäumen mit den Betreuern (hinten von links) Christine Ramelsberger, Kristin Strobl und Kathrin Ott.

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Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt

Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Kraut- und Rübn-Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt den Erntedankaltar in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Unterdietfurt mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Für die diesjährige Gestaltung hatten sich die Verantwortlichen des OGV etwas Neues einfallen lassen: Der Erntedankaltar wurde in Form eines großen Kreuzes aufgebaut. Aus Holzkisten entstand die Kreuzform, die anschließend mit zahlreichen Gaben aus Garten und Feld gefüllt wurde. Die Kinder und Mitglieder des OGV brachten dafür eine bunte Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse mit. Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Weintrauben, Nüsse und Maiskolben fanden ihren Platz in der liebevoll gestalteten Dekoration. Auch verschiedene Blumenvasen wurden von den Kindern und Helfern passend geschmückt. In der Mitte des Kreuzes fand das von Berta Gruber gebackene Brot einen würdigen Platz.

Das Erntedankfest hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Es ist eine Zeit, in der die Menschen Gott für die Ernte und für die Gaben der Natur danken. Gleichzeitig erinnert Erntedank daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich ist und dass hinter jedem Lebensmittel die Arbeit vieler Menschen sowie das Wachsen und Gedeihen in der Natur stehen. Das Kreuz als Mittelpunkt des diesjährigen Altars verbindet dabei den Dank für die Schöpfung mit dem christlichen Glauben.

Mit viel Freude, Kreativität und einem Blick für die Natur haben die Kinder so einen farbenprächtigen Erntedankaltar geschaffen, der die Besucher der Pfarrkirche zum Staunen und Innehalten einlädt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihren Gaben und ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.

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Malgersdorfer Wettbewerb: Kinderwettbewerbs: Wer hat den schwersten Kohlrabi?

Erfolgreiche kleine Gärtner gewinnen beim OGV

Der Obst- und Gartenbauverein Malgersdorf hat im Frühjahr Kohlrabisamen an knapp 50 Kinder ausgegeben. Nun wurde es Zeit, die Ernte zu begutachten. Zur Prämierung kamen 32 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern an den Bräuhausplatz. Manche der kleinen Gartler mussten beim Tragen ganz schon schwitzen, da ihre Kohlrabis beeindruckend groß waren. Nachdem die Früchte fertig gewogen waren, begann es bei der Auswertung spannend zu werden. Die Bandbreite der Gewichte war freilich recht unterschiedlich. Die Waage zeigte Gewichte von 34 g bis 3665 g für den vierten bis 32. Platz. Die drei schwersten konnten dann mit den Hauptpreisen belohnt werden. Den 1. Platz erreichte Aigner Marina mit einem Kohlrabigewicht von 4890 g, gefolgt von Bloos Elisabeth, bei der die Waage 4242 g angezeigt hat. Den 3. Platz sicherte sich Max Schaitl mit einem 3685 g schweren Kohlrabi.  Alle teilnehmenden Kinder bekamen einen Einkaufsgutschein vom „DaBeck“. Mit Spannung wird nun der 19. Kinderwettbewerb im nächsten Jahr erwartet.

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