Schwammerlwanderung des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt

Bei herrlichem Herbstwetter fanden sich am Sonntagnachmittag rund 40 Pilzfreunde am OGV-Bankerl in Hintersarling ein. Unter Leitung der Pilzberaterin Rosemarie Denk-Gottschaller begab sich die Gruppe – Kinder und Erwachsene – in den angrenzenden Wald auf Schwammerl-Suche. 

Die mit einem hellbraunen Hut aus Zunderschwamm (einem Baumpilz, aus dem man auch gut sehr gesundes Pilzpulver herstellen kann) ausgestattete Mykologin gab den Teilnehmern während der Wanderung durchs Holz viele interessante Erläuterungen. Beispielsweise, dass manche Pilze nur bei bestimmten Bäumen gefunden werden, wie wichtig die Pilze für das Ökosystem Wald sind, weil sie unter anderem abgestorbenes Holz zersetzen und wie Pilze am besten geerntet und transportiert werden – nämlich niemals in Plastiktüten, sondern in luftigen Körben. Die Expertin erklärte auch, bei welchen Pilzen besondere Verwechslungsgefahr bestehe.

Nach rund einer Stunde trafen sich alle Teilnehmer wieder am Ausgangspunkt. Dort wurden dann alle Funde auf einem großen Tuch ausgelegt und bestimmt. Auch einige mitgebrachte Pilze wurden von der Expertin begutachtet und bestimmt. Es wurde auch besprochen, welche Pilze sich als Mahlzeit eignen und wie man sie optimal zubereitet. Doch Schwammerl sind nicht nur ein kulinarischer Genuss, bestimmte Pilze eigenen sich auch als natürliches Färbemitte, was die Mykologin anhand von ihr eingefärbter bunter Wolle zeigte. 

Um viele Informationen, Tipps und Eindrücke reicher, traten die Teilnehmer ihren Heimweg an. Die Schwammerl-Exkursion war für alle eine tolle Erfahrung. 

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Jugendleiter und Interessierte treffen sich zur Fortbildung in Massing

Auf Einladung des Bezirksverbandes für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern trafen sich am 30. Mai 2026 Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie weitere Interessierte aus den niederbayerischen Kreisverbänden zu einer Fortbildungsveranstaltung im Freilichtmuseum Massing im Landkreis Rottal-Inn.

Nach der Begrüßung bei Kaffee und Brezen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer fachkundigen Führung interessante Einblicke in die historischen Formen des Gartenbaus und der Landwirtschaft. Dabei wurden die enge Verbindung von Gartenkultur, Selbstversorgung und bäuerlicher Lebensweise sowie deren Bedeutung für die heutige Bildungsarbeit anschaulich vermittelt. Ein besonderer Programmpunkt war der praktische Workshop zum traditionellen Buttern, bei dem die Teilnehmenden historische Arbeitsweisen selbst ausprobieren konnten.

Am Nachmittag, nach einem gemeinsamen Mittagessen, stand das Bezirksjugendvertretertreffen auf dem Programm. Dabei wurde zunächst über den aktuellen Stand der Jugendgruppen in den niederbayerischen Gartenbauvereinen berichtet. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Fördermöglichkeiten des Bezirksverbandes für die Jugendarbeit. Zudem informierten die Verantwortlichen über aktuelle Entwicklungen bei der Jugend der Bayerischen Gartenbauvereine (JBG).

Im Mittelpunkt des Treffens stand der Erfahrungsaustausch der Jugendleiterinnen und Jugendleiter. Dabei wurden erfolgreiche Projekte vorgestellt, Herausforderungen diskutiert und neue Ideen für die zukünftige Jugendarbeit gesammelt. Auch erste Überlegungen und Vorschläge für die Jugendleiterfortbildung im Jahr 2027 wurden eingebracht.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden eine gelungene Mischung aus fachlicher Weiterbildung, praktischen Erfahrungen und intensivem Austausch. Der Bezirksverband für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in den Gartenbauvereinen. Alle 33 verfügbaren Plätze waren ausgebucht.

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