OGV Malgersdorf Ferienprogramm
Ferienprogramm 2024 „Was riecht denn hier so gut?“ Duftige Kräutererlebnisse
Mittwoch 14.08.2024 14 – 17.00 Uhr 25 Kinder 6-10 Jahre
Duftige Kräutererlebnisse für die Ferienkinder beim OGV
Herzlich willkommen heißen konnte Vorständin Claudia Hufnagel, 25 Kinder beim Ferienprogramm des Obst- und Gartenbauvereins in alten Saal beim Bräu in Heilmfurt. Zum Thema „Was riecht denn hier so gut?“ waren verschiedene Stationen vorbereitet.
Anfangs wurden eingehend verschiedene Kräuter betrachtet, die schon unsere Vorfahren als Naturapotheke wertschätzten. Das Aussehen, den Duft und die Bedeutung als Heil- oder Duftkraut der Königskerze, des Johanniskrautes,der Schafgarbe und der Goldrute, des Blutweiderichs, der Minze und des Lavendels duften die Kinder mit allen Sinnen erfahren.
Diese Kräuter und Getreide banden die Kinder mit den Betreuerin Maria Anzengruber-Schuder und Büchner Gabriela liebevoll zu einem bunten und wohlriechenden Kräuterbuschen zusammen. So verband man das Angebot auch mit dem anstehenden Frauentag „Maria Himmelfahrt“, dessen Bedeutung in einer Geschichte erzählt wurde.
Als Nächstes war bei Hedwig Aigner und Manuela Weber der Geruchssinn gefragt. Bei einem Duftmemory sollten die jungen Teilnehmer jeweils zwei gleiche Düfte erschnuppern. Es war gar nicht so leicht Schokominze, Olivenkraut, Zitronen-Verbene, Lavendel, Rosmarin und Salbei zuzuordnen.
Einfacher war es an der nächsten Station, da die Helferin Eva Blenninger bereits alles schön vorbereitet hat. Jedes Kind konnte ein Duftsäckchen aus Lavendelblüten schaffen und nebenbei auch noch erfahren, dass Lavendel beruhigend wirkt und der Duft auch Kleidermotten fernhält.
Zu einem weiteren duftigen Erlebnis luden die Betreuerinnen Anja Zitzelsperger und Rosemarie Haderer ein. Aus verschiedenen Minzearten und Ringelblumenblüten durften sie ihren persönlichen Kräutertee kreieren und in Teebeutel abfüllen. Eifrig beschrifteten die Kräuterkinder ihre Schilder und dachten sich schöne Namen für ihre Tees aus. So gab es einen „Schönen Träume-Tee“ oder auch einen „Lieblingstee“.
Für die anschließende Brotzeit durften die Kinder aus Sahne Butter herstellen. Dazu gab man die Sahne in ein Marmeladenglas und schüttelte ausgiebig. Bald konnte man beobachten, dass sich die Konsistenz, das Aussehen und auch der Geruch der Sahne verändert. Die Butter war jedoch noch nicht fertig und so schwitzten die Kinder weiter beim Schütteln. Irgendwie wollte es allerdings nicht klappen eine schöne Butterkugel zu bekommen. So waren die Verantwortlichen froh, dass die Bräu Roserl Butter zur weiteren Verarbeitung im Hause hatte. Sehr schön klappte dann das Zurechtschneiden von Kräutern, der die Butter dann zur leckeren Kräuterbutter machte.
Kein Wunder, dass die Kinder hungrig die geschmierten Kräuterbutterbrote verspeisten und sich die leckere Kräuterlimo schmecken ließen. Rosemarie Haderer hatte das Getränk vorbereitet und erklärte auch, was alles verwendet wurde.
Zum Abschluß gab es als besondere Überraschung noch Kräuterkekse bei der Verabschiedung der Kinder.
Jugendleiter und Interessierte treffen sich zur Fortbildung in Massing
Auf Einladung des Bezirksverbandes für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern trafen sich am 30. Mai 2026 Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie weitere Interessierte aus den niederbayerischen Kreisverbänden zu einer Fortbildungsveranstaltung im Freilichtmuseum Massing im Landkreis Rottal-Inn.
Nach der Begrüßung bei Kaffee und Brezen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer fachkundigen Führung interessante Einblicke in die historischen Formen des Gartenbaus und der Landwirtschaft. Dabei wurden die enge Verbindung von Gartenkultur, Selbstversorgung und bäuerlicher Lebensweise sowie deren Bedeutung für die heutige Bildungsarbeit anschaulich vermittelt. Ein besonderer Programmpunkt war der praktische Workshop zum traditionellen Buttern, bei dem die Teilnehmenden historische Arbeitsweisen selbst ausprobieren konnten.
Am Nachmittag, nach einem gemeinsamen Mittagessen, stand das Bezirksjugendvertretertreffen auf dem Programm. Dabei wurde zunächst über den aktuellen Stand der Jugendgruppen in den niederbayerischen Gartenbauvereinen berichtet. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Fördermöglichkeiten des Bezirksverbandes für die Jugendarbeit. Zudem informierten die Verantwortlichen über aktuelle Entwicklungen bei der Jugend der Bayerischen Gartenbauvereine (JBG).
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Erfahrungsaustausch der Jugendleiterinnen und Jugendleiter. Dabei wurden erfolgreiche Projekte vorgestellt, Herausforderungen diskutiert und neue Ideen für die zukünftige Jugendarbeit gesammelt. Auch erste Überlegungen und Vorschläge für die Jugendleiterfortbildung im Jahr 2027 wurden eingebracht.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden eine gelungene Mischung aus fachlicher Weiterbildung, praktischen Erfahrungen und intensivem Austausch. Der Bezirksverband für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in den Gartenbauvereinen. Alle 33 verfügbaren Plätze waren ausgebucht.
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Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn e.V.