Magische Weihnachtswanderung durch den Wichtelwald
Auch heuer durften die Kinder der Kraut und Rübn Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt einen ganz besonderen Nachmittag in der vorweihnachtlichen Adventszeit erleben. Die Verantwortlichen des Vereins hatten wieder die Kinder aller Altersgruppen zu einer magischen Weihnachtswanderung eingeladen.
Über 40 Kinder folgten der Einladung und trafen sich am Nachmittag im Dorf, um sich, aufgeteilt in drei Gruppen, auf den Weg zum „Anzengruber-Wald“ Richtung Sprinzenberg zu machen. Jede Kindergruppe wurde von mindestens zwei erwachsenen Betreuern begleitet.
Angekommen am Weihnachtswald wurden die jungen Entdecker von zwei Weihnachtsfeen begrüßt. Sie schritten durch die glitzernde Eingangspforte hinein in den zauberhaften Wald, suchten sogleich nach magischen Spuren und fanden so den Weg zur ersten Station. Dort empfing Steffi Schreiber die Kinder mit glitzerndem Weihnachtszauber, welcher jedes Kind in Form eines blauen Sterns im Gesicht durch den Wald begleiten sollte.
Sodann ging es entlang der leuchtenden Markierungen weiter zu einem magischen Platz, wo vier Waldgeister auf die Kinder warteten. Jedes Kind konnte sich einen Wunsch überlegen, wobei die magischen Wesen darauf hinwiesen, dass das Wünschen materieller Dinge meistens nicht so gut funktionierte und sich die Kinder einen richtigen Herzenswunsch ersinnen sollten. Jeder Wunsch wurde auf einem kleinen Zettel notiert, anschließend verbrannt und mit dem Rauch in den Himmel geschickt. Die Kinder vertrauen nun fest darauf, dass der Wunsch auf die richtige Weise in Erfüllung geht.
Durch ein weiteres Tor ging es tiefer hinein in den verzauberten Wald, auf einen geheimen, mit Kerzen beleuchteten Pfad, der nur zu dieser besonderen Jahreszeit zugänglich war. Der Weg führte zur traurigen Weihnachtsfee Nicole Gallersdörfer. Ein böser Zauberer hatte ihre drei Wichtelfreunde in einen jahrhundertelangen Schlaf versetzt. Mit vereinten Kräften, einem gemeinsamen Zauberspruch und „widerlichem“ Zaubertrunk, konnten die Wichtel aus ihrem tiefen Schlaf befreit werden. Als Dank bekamen die Kinder von den drei Erlösten eine kleine Süßigkeit und zogen weiter.
Die magischen Zeichen führten die kleinen Wanderer weiter ein Stück bergab entlang des Baches zu Waldgeist Sabine Selmeier, welche neben einem zauberhaften Märchenbaum wachte. Die Kinder machten es sich auf einer großen Decke gemütlich und lauschten einer bezaubernden Weihnachtsgeschichte.
In diesem Jahr hatte jedes Kind ein in Zeitungspapier verpacktes Wichtelgeschenk mitgebracht. An der letzten Station wurden diese kleinen Mitbringsel abgelegt und getauscht. Zum Schluss ließen sich alle gemeinsam nieder und stimmten das Lied „O Tannenbaum“ an. Zur Stärkung wurden allesamt von Franziska Hirl und Roswitha Leipold mit heißem Kinderpunsch, süßen Lebkuchen und Spekulatius versorgt.
Von Seiten der Organisatoren und Helfer gab es ein großes Lob für die Kinder, die leise durch den Wald schlichen, um Tiere und Waldgeister nicht zu stören. Auch die zauberhaft kostümierten Feen und Wichtel – die älteren Kinder der Kraut und Rübn – haben ihre Sache toll gemacht und mit viel Hingabe ihre Magie versprüht.
Der Verein bedankt sich bei allen Helfern, die mit Begeisterung und viel Liebe zum Detail diesen besonderen Weg durch den winterlichen Wald vorbereitet haben. Ein herzliches Vergelts Gott auch an die Waldbesitzer, die den Feen und Wichteln den Zutritt erlaubt haben.
Der Obst- und Gartenbauverein Unterdietfurt wünscht allen ein gutes neues Jahr 2025.

Auf dem Foto 1: Weihnachtsfee Nicole Gallerdörfer mit ihren drei munteren Waldwichteln

Auf dem Foto 2: Steffi Schreiber verteilt den glitzernden Weihnachtszauber

Auf dem Foto 3: die Wünsche-Station

Auf dem Foto 4: Waldgeist Sabine Selmeier am magischen Märchenbaum
Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt
Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Kraut- und Rübn-Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt den Erntedankaltar in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Unterdietfurt mit viel Liebe zum Detail gestaltet.
Für die diesjährige Gestaltung hatten sich die Verantwortlichen des OGV etwas Neues einfallen lassen: Der Erntedankaltar wurde in Form eines großen Kreuzes aufgebaut. Aus Holzkisten entstand die Kreuzform, die anschließend mit zahlreichen Gaben aus Garten und Feld gefüllt wurde. Die Kinder und Mitglieder des OGV brachten dafür eine bunte Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse mit. Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Weintrauben, Nüsse und Maiskolben fanden ihren Platz in der liebevoll gestalteten Dekoration. Auch verschiedene Blumenvasen wurden von den Kindern und Helfern passend geschmückt. In der Mitte des Kreuzes fand das von Berta Gruber gebackene Brot einen würdigen Platz.
Das Erntedankfest hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Es ist eine Zeit, in der die Menschen Gott für die Ernte und für die Gaben der Natur danken. Gleichzeitig erinnert Erntedank daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich ist und dass hinter jedem Lebensmittel die Arbeit vieler Menschen sowie das Wachsen und Gedeihen in der Natur stehen. Das Kreuz als Mittelpunkt des diesjährigen Altars verbindet dabei den Dank für die Schöpfung mit dem christlichen Glauben.
Mit viel Freude, Kreativität und einem Blick für die Natur haben die Kinder so einen farbenprächtigen Erntedankaltar geschaffen, der die Besucher der Pfarrkirche zum Staunen und Innehalten einlädt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihren Gaben und ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.
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Malgersdorfer Wettbewerb: Kinderwettbewerbs: Wer hat den schwersten Kohlrabi?
Erfolgreiche kleine Gärtner gewinnen beim OGV
Der Obst- und Gartenbauverein Malgersdorf hat im Frühjahr Kohlrabisamen an knapp 50 Kinder ausgegeben. Nun wurde es Zeit, die Ernte zu begutachten. Zur Prämierung kamen 32 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern an den Bräuhausplatz. Manche der kleinen Gartler mussten beim Tragen ganz schon schwitzen, da ihre Kohlrabis beeindruckend groß waren. Nachdem die Früchte fertig gewogen waren, begann es bei der Auswertung spannend zu werden. Die Bandbreite der Gewichte war freilich recht unterschiedlich. Die Waage zeigte Gewichte von 34 g bis 3665 g für den vierten bis 32. Platz. Die drei schwersten konnten dann mit den Hauptpreisen belohnt werden. Den 1. Platz erreichte Aigner Marina mit einem Kohlrabigewicht von 4890 g, gefolgt von Bloos Elisabeth, bei der die Waage 4242 g angezeigt hat. Den 3. Platz sicherte sich Max Schaitl mit einem 3685 g schweren Kohlrabi. Alle teilnehmenden Kinder bekamen einen Einkaufsgutschein vom „DaBeck“. Mit Spannung wird nun der 19. Kinderwettbewerb im nächsten Jahr erwartet.
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Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn e.V.