„Kraut und Rübn“ Aktionen in Unterdietfurt
Es wird langsam kalt und es ist an der Zeit, unseren gefiederten Gartenbewohnern mit Futter auszuhelfen und dafür zu sorgen, dass sie ihre Energiespeicher vor dem Winter auffüllen können.
Dazu trafen sich vergangene Woche ca. 40 Kraut und Rübn Kinder und stellten im Pfarrzentrum Vogelfutter her. Die Kinder erfuhren zunächst von Felicitas Unterholzner, dass es Körnerfresser (z. B. Meise, Fink, Haussperling) und Weichfutterfresser (Amsel, Rotkelchen, Zaunkönig) gibt. Körnerfresser haben einen kräftigen Schnabel, mit dem sie Samen gut aufbeißen können. Weichfutterfresser haben schmale, spitze Schnäbel. Sie fressen gerne Haferflocken und Rosinen.
Die kleinen Gartler mischten in einem großen Topf alle vorhandenen Zutaten, Sonnblumen- und Kürbiskerne, Weizen, Haferflocken und Rosinen, mit flüssigem Pflanzenfett und füllten die Masse dann in mitgebrachte Kaffee-/Teetassen. Ein kleines Stöckchen in der Tasse dient als Lande- und Sitzgelegenheit für die Vögel. Aus Wolle drehten die Kinder noch eine Kordel, mit welcher sie ihre Vogelfuttertasse durch den Henkel an einem beliebigen Platz im Garten befestigen können.
Die älteren Kraut und Rübn Kinder bauten am Barfußpfad mit Unterstützung von Sabine Selmeier eine Futterstation für die Vögel auf. Mit Holz, Erdankern, Akkuschrauber und Säge ging es ans Werk und das Ergebnis ist wirklich wunderschön geworden. Auch einige der von den jungen Vereinsmitgliedern gebastelten Vogelfuttertassen fanden bereits einen Platz an der Futterstation.
An Futterstellen lassen sich die Tiere aus nächster Nähe beobachten. So ist das Füttern nicht nur ein Naturerlebnis, sondern vermittelt zudem Artenkenntnis. Der Verein möchte sich herzlich bei den Sponsoren der Aktion, der Schreinerei Ellböck und dem Landhandel Wohlmannstetter, bedanken.
„Die Alm – ein Ort für die Seele“ - OGV Unterdietfurt
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Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt
Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Kraut- und Rübn-Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt den Erntedankaltar in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Unterdietfurt mit viel Liebe zum Detail gestaltet.
Für die diesjährige Gestaltung hatten sich die Verantwortlichen des OGV etwas Neues einfallen lassen: Der Erntedankaltar wurde in Form eines großen Kreuzes aufgebaut. Aus Holzkisten entstand die Kreuzform, die anschließend mit zahlreichen Gaben aus Garten und Feld gefüllt wurde. Die Kinder und Mitglieder des OGV brachten dafür eine bunte Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse mit. Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Weintrauben, Nüsse und Maiskolben fanden ihren Platz in der liebevoll gestalteten Dekoration. Auch verschiedene Blumenvasen wurden von den Kindern und Helfern passend geschmückt. In der Mitte des Kreuzes fand das von Berta Gruber gebackene Brot einen würdigen Platz.
Das Erntedankfest hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Es ist eine Zeit, in der die Menschen Gott für die Ernte und für die Gaben der Natur danken. Gleichzeitig erinnert Erntedank daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich ist und dass hinter jedem Lebensmittel die Arbeit vieler Menschen sowie das Wachsen und Gedeihen in der Natur stehen. Das Kreuz als Mittelpunkt des diesjährigen Altars verbindet dabei den Dank für die Schöpfung mit dem christlichen Glauben.
Mit viel Freude, Kreativität und einem Blick für die Natur haben die Kinder so einen farbenprächtigen Erntedankaltar geschaffen, der die Besucher der Pfarrkirche zum Staunen und Innehalten einlädt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihren Gaben und ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.
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Malgersdorfer Wettbewerb: Kinderwettbewerbs: Wer hat den schwersten Kohlrabi?
Erfolgreiche kleine Gärtner gewinnen beim OGV
Der Obst- und Gartenbauverein Malgersdorf hat im Frühjahr Kohlrabisamen an knapp 50 Kinder ausgegeben. Nun wurde es Zeit, die Ernte zu begutachten. Zur Prämierung kamen 32 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern an den Bräuhausplatz. Manche der kleinen Gartler mussten beim Tragen ganz schon schwitzen, da ihre Kohlrabis beeindruckend groß waren. Nachdem die Früchte fertig gewogen waren, begann es bei der Auswertung spannend zu werden. Die Bandbreite der Gewichte war freilich recht unterschiedlich. Die Waage zeigte Gewichte von 34 g bis 3665 g für den vierten bis 32. Platz. Die drei schwersten konnten dann mit den Hauptpreisen belohnt werden. Den 1. Platz erreichte Aigner Marina mit einem Kohlrabigewicht von 4890 g, gefolgt von Bloos Elisabeth, bei der die Waage 4242 g angezeigt hat. Den 3. Platz sicherte sich Max Schaitl mit einem 3685 g schweren Kohlrabi. Alle teilnehmenden Kinder bekamen einen Einkaufsgutschein vom „DaBeck“. Mit Spannung wird nun der 19. Kinderwettbewerb im nächsten Jahr erwartet.
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Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn e.V.