Jahreshauptversammlung OGV Tann

Rückblick, Vorausschau und Obstbäume – dies waren die Kernthemen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Tann, die im Gasthaus Pechaigner in Noppling abgehalten wurde. In ihren Grußworten drückte Hennersberger ihre Freude über das zahlreiche Erscheinen aus. Unter den Anwesenden befanden sich auch der 3. Bürgermeister der Marktgemeinde Tann, Anton Hennersberger, und der Ehrenvorstand des Vereins, Heinrich Frei.  Im Anschluss gedachte die Vorsitzende der Verstorbenen, von denen sich der Verein im vergangenen Jahr verabschieden musste. Julia Thannhuber-Schraml gab als Schriftführerin einen Rückblick über die Veranstaltungen des Jahres 2023, wobei sie den „Tag der offenen Gartentür“ besonders hervorhob. Dieser erwies sich als Besuchermagnet, bei dem Gartenfreunde von nah und fern einen Einblick in Privatgärten erhielten. Tann fungierte dabei bereits zum zweiten Mal als Gastgeber und wie auch bei der „Premiere“ fand die Verpflegung der Besucher am Denhartner Hof statt. Den Kassenbericht stellte die Kassenwartin Oxana Schneider vor und die beiden Kassenprüfer, Waltraud Kraus und Heinrich Frei, bescheinigten dieser eine einwandfreie Führung der Finanzen. So konnten Schneider und die Vorstandschaft von den Anwesenden entlastet werden. Michaela Hennersberger betonte ebenfalls die große Hilfsbereitschaft und Unterstützung vieler OGV-Mitglieder sowie anderer Vereine beim „Tag der offenen Gartentür“. Sie nannte zudem einige Aktionen, die etwa im ersten Halbjahr 2024 stattfinden: Zum Beispiel wird vor der Karwoche der Marienbrunnen österlich geschmückt, beim Maibaumaufstellen der FFW Tann organisiert der Verein eine Pflanzentauschbörse, für die Fronleichnamsprozession wird ein Blumenteppich gelegt und Ausflugsziel für 2024 ist der Himalaya-Garten in Wiesent. Nähere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten erteilen die Vorstandschaft sowie die Ausschussmitglieder und diese sind auch im Jahresprogramm zusammengefasst. Abschließend verwies die Vorsitzende noch darauf, dass geplant sei, eine Dachplatane für den Spielplatz „Am Waldrand“ zu stiften. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. In seinem Grußwort sprach der 3. Bürgermeister Anton Hennersberger dem Verein im Namen der Marktgemeinde seinen Dank aus. Er freue sich, dass man stets um ein vielfältiges Angebot bemüht sei und dem OGV somit in den letzten Jahren neues Leben eingehaucht wurde, was sich auch am Erfolg der Kindergruppe „Tanner Gartenzwerge“ zeige. Für die Kinder gibt es zum ersten Mal einen Flyer, der die Aktionen 2024 vorstellt. Für den zweiten Teil der Veranstaltung begrüßte Michaela Hennersberger den geprüften Gartenpfleger Otto Bichlmeier aus Haarbach, der sein umfassendes Wissen über Obstbäume mit den Anwesenden teilte. So erfuhr man in einem fundierten Vortrag viel Wissenswertes von Baumveredelung über praktische Tipps für die Pflege der eigenen Obstbäume bis hin zu häufig auftretenden Krankheiten der Pflanzen und der deshalb unbedingt zu berücksichtigenden Hygiene im heimischen Garten. Bichlmeier nahm sich Zeit für individuelle Fragen und betonte, er wolle auf jeden Fall wieder für einen Vortrag kommen. Die Vorsitzende bedankte sich für die kompetenten Ausführungen und überreichte dem Referenten ein Geschenk.

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Jugendleiter und Interessierte treffen sich zur Fortbildung in Massing

Auf Einladung des Bezirksverbandes für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern trafen sich am 30. Mai 2026 Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie weitere Interessierte aus den niederbayerischen Kreisverbänden zu einer Fortbildungsveranstaltung im Freilichtmuseum Massing im Landkreis Rottal-Inn.

Nach der Begrüßung bei Kaffee und Brezen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer fachkundigen Führung interessante Einblicke in die historischen Formen des Gartenbaus und der Landwirtschaft. Dabei wurden die enge Verbindung von Gartenkultur, Selbstversorgung und bäuerlicher Lebensweise sowie deren Bedeutung für die heutige Bildungsarbeit anschaulich vermittelt. Ein besonderer Programmpunkt war der praktische Workshop zum traditionellen Buttern, bei dem die Teilnehmenden historische Arbeitsweisen selbst ausprobieren konnten.

Am Nachmittag, nach einem gemeinsamen Mittagessen, stand das Bezirksjugendvertretertreffen auf dem Programm. Dabei wurde zunächst über den aktuellen Stand der Jugendgruppen in den niederbayerischen Gartenbauvereinen berichtet. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Fördermöglichkeiten des Bezirksverbandes für die Jugendarbeit. Zudem informierten die Verantwortlichen über aktuelle Entwicklungen bei der Jugend der Bayerischen Gartenbauvereine (JBG).

Im Mittelpunkt des Treffens stand der Erfahrungsaustausch der Jugendleiterinnen und Jugendleiter. Dabei wurden erfolgreiche Projekte vorgestellt, Herausforderungen diskutiert und neue Ideen für die zukünftige Jugendarbeit gesammelt. Auch erste Überlegungen und Vorschläge für die Jugendleiterfortbildung im Jahr 2027 wurden eingebracht.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden eine gelungene Mischung aus fachlicher Weiterbildung, praktischen Erfahrungen und intensivem Austausch. Der Bezirksverband für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in den Gartenbauvereinen. Alle 33 verfügbaren Plätze waren ausgebucht.

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