Informativer Besuch in der Ölmühle

Gartenbauverein besuchte Betrieb – Ölverkostung beeindruckte

Ulbering. Einen sehr interessanten Besuch hatte der Obst- und Gartenbauverein Wittibreut-Ulbering unter seinem Vorsitzenden Benedikt Held organisiert – nämlich einen Besuch in der „Schälmühle Lahning“ (teilweise besser bekannt auch unter dem Namen „Ölmühle Lahning“). Die Mitglieder des Vereins erhielten dabei einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsprozesse und Produkte der Mühle, die aus Naturprodukten wie Raps, Sonnenblumen, Lein, Hanf und Schwarzkümmel die verschiedenen Öle produziert.

Der Betrieb hat mehrere Ölpress-Anlagen, wie Betriebsinhaber Michael Latzsperger eingangs erläuterte: Neben dem Pressen von Ölen stellt das Schälen von Hanf die Hauptaktivität des Betriebes dar. Darüber hinaus können auch Kirschkerne und Buchweizen verarbeitet werden. Hanf stellt in diesem Zusammenhang eine besonders interessante Pflanze dar, da bei dessen Verarbeitung zahlreiche Nebenprodukte anfallen. Dies führte schließlich zur Anschaffung einer speziellen Hanfpresse, um den wertvollen Rohstoff noch effizienter nutzen zu können. Insgesamt wird großer Wert darauf gelegt, die Verarbeitung bei niedrigen Temperaturen durchzuführen, um die hohe Qualität der Öle zu gewährleisten.

Zum Abschluss des Besuchs hatten die Vereinsmitglieder die Möglichkeit, eine breite Auswahl der hergestellten Öle zu probieren. Darunter waren Ingweröl, Chiliöl, Knoblauchöl, Oreganoöl, Hanföl, Leinöl sowie Raps- und Sonnenblumenöl. Die geschmackliche Vielfalt und Qualität der Öle überzeugten die Besucher, die auch noch viele Fragen über die Produkte hatten.

Übrigens: Viele Hofläden aus der Region haben Interesse an den Produkten der Ölmühle bekundet und beliefern auch den Betrieb mit Rohstoffen, insbesondere Hanf. Und auch international stößt die Arbeit der Ölmühle Lahning auf großes Interesse. Fachleute aus aller Welt haben bereits ihre Aufmerksamkeit auf die innovative und nachhaltige Arbeit des Betriebs gerichtet. -wh


Beim Besuch in der Schälmühle Lahning dankte der Vorsitzende des Obst und Gartenbauvereins Wittibreut Ulbering, Benedikt Held, dem Betriebsinhaber Michael Latzlsperger (Mitte) mit einem Dankes-Präsent.

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Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt

Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Kraut- und Rübn-Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt den Erntedankaltar in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Unterdietfurt mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Für die diesjährige Gestaltung hatten sich die Verantwortlichen des OGV etwas Neues einfallen lassen: Der Erntedankaltar wurde in Form eines großen Kreuzes aufgebaut. Aus Holzkisten entstand die Kreuzform, die anschließend mit zahlreichen Gaben aus Garten und Feld gefüllt wurde. Die Kinder und Mitglieder des OGV brachten dafür eine bunte Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse mit. Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Weintrauben, Nüsse und Maiskolben fanden ihren Platz in der liebevoll gestalteten Dekoration. Auch verschiedene Blumenvasen wurden von den Kindern und Helfern passend geschmückt. In der Mitte des Kreuzes fand das von Berta Gruber gebackene Brot einen würdigen Platz.

Das Erntedankfest hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Es ist eine Zeit, in der die Menschen Gott für die Ernte und für die Gaben der Natur danken. Gleichzeitig erinnert Erntedank daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich ist und dass hinter jedem Lebensmittel die Arbeit vieler Menschen sowie das Wachsen und Gedeihen in der Natur stehen. Das Kreuz als Mittelpunkt des diesjährigen Altars verbindet dabei den Dank für die Schöpfung mit dem christlichen Glauben.

Mit viel Freude, Kreativität und einem Blick für die Natur haben die Kinder so einen farbenprächtigen Erntedankaltar geschaffen, der die Besucher der Pfarrkirche zum Staunen und Innehalten einlädt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihren Gaben und ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.

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Malgersdorfer Wettbewerb: Kinderwettbewerbs: Wer hat den schwersten Kohlrabi?

Erfolgreiche kleine Gärtner gewinnen beim OGV

Der Obst- und Gartenbauverein Malgersdorf hat im Frühjahr Kohlrabisamen an knapp 50 Kinder ausgegeben. Nun wurde es Zeit, die Ernte zu begutachten. Zur Prämierung kamen 32 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern an den Bräuhausplatz. Manche der kleinen Gartler mussten beim Tragen ganz schon schwitzen, da ihre Kohlrabis beeindruckend groß waren. Nachdem die Früchte fertig gewogen waren, begann es bei der Auswertung spannend zu werden. Die Bandbreite der Gewichte war freilich recht unterschiedlich. Die Waage zeigte Gewichte von 34 g bis 3665 g für den vierten bis 32. Platz. Die drei schwersten konnten dann mit den Hauptpreisen belohnt werden. Den 1. Platz erreichte Aigner Marina mit einem Kohlrabigewicht von 4890 g, gefolgt von Bloos Elisabeth, bei der die Waage 4242 g angezeigt hat. Den 3. Platz sicherte sich Max Schaitl mit einem 3685 g schweren Kohlrabi.  Alle teilnehmenden Kinder bekamen einen Einkaufsgutschein vom „DaBeck“. Mit Spannung wird nun der 19. Kinderwettbewerb im nächsten Jahr erwartet.

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