Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt
Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Kraut- und Rübn-Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt den Erntedankaltar in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Unterdietfurt mit viel Liebe zum Detail gestaltet.
Für die diesjährige Gestaltung hatten sich die Verantwortlichen des OGV etwas Neues einfallen lassen: Der Erntedankaltar wurde in Form eines großen Kreuzes aufgebaut. Aus Holzkisten entstand die Kreuzform, die anschließend mit zahlreichen Gaben aus Garten und Feld gefüllt wurde. Die Kinder und Mitglieder des OGV brachten dafür eine bunte Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse mit. Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Weintrauben, Nüsse und Maiskolben fanden ihren Platz in der liebevoll gestalteten Dekoration. Auch verschiedene Blumenvasen wurden von den Kindern und Helfern passend geschmückt. In der Mitte des Kreuzes fand das von Berta Gruber gebackene Brot einen würdigen Platz.
Das Erntedankfest hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Es ist eine Zeit, in der die Menschen Gott für die Ernte und für die Gaben der Natur danken. Gleichzeitig erinnert Erntedank daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich ist und dass hinter jedem Lebensmittel die Arbeit vieler Menschen sowie das Wachsen und Gedeihen in der Natur stehen. Das Kreuz als Mittelpunkt des diesjährigen Altars verbindet dabei den Dank für die Schöpfung mit dem christlichen Glauben.
Mit viel Freude, Kreativität und einem Blick für die Natur haben die Kinder so einen farbenprächtigen Erntedankaltar geschaffen, der die Besucher der Pfarrkirche zum Staunen und Innehalten einlädt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihren Gaben und ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.
Laternenwanderung mit Druiden Sepp
Winterliche Laternenwanderung mit Druidensepp begeistert rund 30 Teilnehmer
Eine stimmungsvolle Reise in die Vergangenheit erlebten rund 30 Wanderer bei der Laternenwanderung des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt am Freitag, den 20. Februar 2026.
Treffpunkt war um 16:50 Uhr vor dem Rathaus in Unterdietfurt. Von dort aus wurde in Fahrgemeinschaften nach Obermaisbach gefahren, wo die knapp zwei Kilometer lange Wanderung begann. Wie bestellt setzte an diesem Tag Schneefall ein, sodass die Teilnehmer eine wunderschön verschneite Winterlandschaft genießen durften. Die rund eineinhalbstündige Wanderung erhielt dadurch eine ganz besondere, beinahe mystische Atmosphäre.
Begleitet wurden die Wanderer vom Druidensepp, Sepp Matsche, der unterwegs viel Wissenswertes über verschiedene heimische Baumarten vermittelte. So erfuhren die Teilnehmer Interessantes über Eiche, Birke und Kiefer – über deren heilende Wirkungen und die Verwendung einzelner Bestandteile in der Naturheilkunde ebenso wie über ihre Bedeutung in der Mythologie, insbesondere in der keltischen Mythologie, und ihre Rolle auch in der näheren Vergangenheit.
An mehreren Stationen trug der Druidensepp zudem Gedichte vor, die zum Nachdenken anregten und hervorragend zur ruhigen, winterlichen Stimmung passten. Am Ende der Wanderung durfte jeder Teilnehmer ein buntes Band an einem Weidenbaum befestigen und dabei an einen geliebten Menschen denken und Wünsche visualisieren.
Beitrag für Vielfalt in der Umwelt
Zwei weitere Naturgärten im Landkreis - Besitzer dürfen sich über Plakete freuen
Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn e.V.