Die Gartler freuen sich bei der Jahreshauptversammlung über weiter wachsende Beliebtheit

Mitgliederzahl liegt nun bei 308.
Malgersdorf. Bei der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Malgersdorf standen die Ehrung verdienter Mitglieder, sowie die Neuaufnahme von Mitgliedern im Mittelpunkt des Programms.
Knapp 90 Besucher konnte die Vorsitzende Claudia Hufnagel  im Gasthaus Büchner Heilmfurt begrüßen. Der Ehrenvorstand Josef Schreieder und der Referent Rainer Blaschke als Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Rottal-Inn wurden ebenfalls sehr willkommen geheißen.
Im Totengedenken gedachte man drei verstorbener Mitglieder.
Anschließend berichtete die Schriftführerin Sieglinde Kayser über die zahlreichen Aktivitäten des letzten Jahres.
Der Kassenbericht wurde von Maria Anzengruber-Schuder vorgetragen. Vertretungsweise für die beiden verhinderten Kassenprüfer, trug der Gemeinderat Martin Erhardsberger den schriftlichen Kassenprüfungsbericht vor. Dieser bescheinigte der Kassierin tadellose Arbeit und schlug die Entlastung der Vorstandschaft vor. Die Versammlung stimmte einstimmig dafür.
Der Referent Rainer Blaschke informierte dann über den Landschaftspflegeverband Rottal-Inn e.V., bei dem man ganz einfach Mitglied werden kann. Kommunen, Vereine, aber auch Privatleute gehören zu den Angesprochenen. Der LPV hat inzwischen viel Erfahrung zum Thema Streuobst. Es wird umfassende fachliche Hilfe bei der Planung, Pflanzung und Pflege angeboten. Außerdem kennen die Zuständigen alle möglichen Fördertöpfe, die teils 90% der Kosten übernehmen. Vor allem das Erhalten von alten Obstbaumbeständen steht dabei im Focus. Diese wertvollen Bäume zu erhalten hat oberste Priorität und auch hier wird tatkräftige Unterstützung vom Verband angeboten. Hier ist ebenfalls eine finanzielle Förderung möglich.
In der Pause konnten die Anwesenden Lose erwerben. Für die Tombola wurde im Vorfeld unter der Leitung von Alexandra Brunner und Hedwig Aigner mit vielen fleißigen Helfern bereits eifrig gebastelt. Die angebotenen Lose fanden reißenden Absatz und die Blumen und Basteleien erfreuten die Gewinner. Als Hauptpreise wurden zwei Einkaufsgutscheine verlost. Der erste Preis ging an Marille Weisenthal  und zweiten Preis konnte Franziska Weber mit nach Hause nehmen.
Desweiteren standen die Ehrungen auf dem Programm. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde  Fischer Gisela geeehrt. Außerdem konnte die Schriftführerin Kayser Sieglinde eine Auszeichnung entgegen nehmen. Neben der 25 jährigen Mitgliedschaft ist die Schriftführerin auch bereits 16 Jahre im Verein tätig. In einem kleinen Gedicht erwähnte die Vorsitzende ihre guten Eigenschaften, die sie bei der Mithilfe im Verein so wertvoll einbringt.
Im letzten Jahr konnten elf neue erwachsene Mitglieder aufgenommen werden. Diese wurden mit einem Geschenk überrascht.
Bei der Vorstellung des Jahresprogramms für 2025  wies Claudia Hufnagel auf das Palmbuschen binden hin.
Die Informationen zum Verein bekommen die Mitglieder per Email oder in der OGV WhatsAppGruppe GARTLN . Damit dies gut funktioniert ist es den Verantwortlichen wichtig immer auf dem neusten Stand der Mitgliederdaten zu sein. Weiterhin wird es die Info über die Heimatzeitung und den Aushang in der örtlichen Geschäften geben. Auch über Facebook und Instagramm wird gepostet.
Zum Abschluß gab es noch eine gute Nachricht. Der Mitgliederbeitrag wird 2025 nicht erhöht. Er bleibt bei 10 € für Erwachsene und 7 € für Kinder.
Nun wünschte die Vorsitzende noch einen guten Nachhauseweg und ein baldiges Wiedersehen bei den angebotenen Aktionen.

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„Die Alm – ein Ort für die Seele“ - OGV Unterdietfurt

„Die Alm – ein Ort für die Seele“ Martina Fischer begeistert mit Einblicken in das Leben auf der Alm
Voller Gastraum und wertvolle Impulse für ein entschleunigtes Leben.
 
Bis auf den allerletzten Platz gefüllt war der Gastraum der Mehrzweckhalle in Huldsessen beim gemeinsamen Vortragsabend der Naturfreunde Huldsessen und des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt am Donnerstag, den 8. Oktober.
 
Unter dem Titel „Die Alm – ein Ort für die Seele – Reflexionen einer Sennerin“ nahm Martina Fischer, bekannte Sennerin, Wildpflanzen-Expertin, Ernährungsberaterin und Siegerin der BR-Landfrauenküche 2023, die zahlreichen Besucher mit auf eine eindrucksvolle Reise in die Welt der Alm.
 
Anschaulich, persönlich und mit viel Begeisterung erzählte sie von ihrer Zeit als Sennerin in den oberbayerischen Alpen, von der tiefen Verbundenheit mit dem Rhythmus der Natur und dem Leben mit ihren Tieren. Dabei wurde deutlich, wie sehr das einfache Leben auf der Alm von natürlichen Abläufen geprägt ist.
 
Für Martina Fischer ist die Alm ein Ort, an dem sowohl die Tiere als auch der Mensch artgerecht leben können – im Einklang mit der Natur und fernab von der ständigen Hektik des Alltags.
 
Ihre Erzählungen regten zum Nachdenken über die eigenen Lebensgewohnheiten an. Besonders appellierte sie an die Zuhörer, sich selbst zu genügen, die eigenen Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen und sich nicht ständig mit anderen zu vergleichen. Gerade mit Blick auf die bevorstehende Herbst- und Winterzeit ermutigte sie dazu, bewusst einen Gang zurückzuschalten, sich Ruhe zu gönnen und zu entschleunigen.
 
Auch eine gesunde Lebensweise lag ihr am Herzen. Dabei gehe es jedoch nicht darum, sich alles zu verbieten, sondern vielmehr darum, ein gesundes Maß zu finden und das Leben mit all seinen schönen Seiten zu genießen.
 
Die vielen persönlichen Einblicke und Denkanstöße machten den Abend zu einer inspirierenden Begegnung mit einer Lebensweise, die den Blick wieder stärker auf das Wesentliche lenkt.
 
Die als Gemeinschaftsprojekt der Naturfreunde Huldsessen und des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt organisierte Veranstaltung fand großen Anklang und erwies sich als voller Erfolg.
 
Auch nach dem Vortrag blieb man noch gerne beisammen. Bei angeregten Gesprächen und gemütlichem Ratschen ließen die Besucher den gelungenen Abend gemeinsam ausklingen.

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Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt

Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Kraut- und Rübn-Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt den Erntedankaltar in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Unterdietfurt mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Für die diesjährige Gestaltung hatten sich die Verantwortlichen des OGV etwas Neues einfallen lassen: Der Erntedankaltar wurde in Form eines großen Kreuzes aufgebaut. Aus Holzkisten entstand die Kreuzform, die anschließend mit zahlreichen Gaben aus Garten und Feld gefüllt wurde. Die Kinder und Mitglieder des OGV brachten dafür eine bunte Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse mit. Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Weintrauben, Nüsse und Maiskolben fanden ihren Platz in der liebevoll gestalteten Dekoration. Auch verschiedene Blumenvasen wurden von den Kindern und Helfern passend geschmückt. In der Mitte des Kreuzes fand das von Berta Gruber gebackene Brot einen würdigen Platz.

Das Erntedankfest hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Es ist eine Zeit, in der die Menschen Gott für die Ernte und für die Gaben der Natur danken. Gleichzeitig erinnert Erntedank daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich ist und dass hinter jedem Lebensmittel die Arbeit vieler Menschen sowie das Wachsen und Gedeihen in der Natur stehen. Das Kreuz als Mittelpunkt des diesjährigen Altars verbindet dabei den Dank für die Schöpfung mit dem christlichen Glauben.

Mit viel Freude, Kreativität und einem Blick für die Natur haben die Kinder so einen farbenprächtigen Erntedankaltar geschaffen, der die Besucher der Pfarrkirche zum Staunen und Innehalten einlädt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihren Gaben und ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.

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Malgersdorfer Wettbewerb: Kinderwettbewerbs: Wer hat den schwersten Kohlrabi?

Erfolgreiche kleine Gärtner gewinnen beim OGV

Der Obst- und Gartenbauverein Malgersdorf hat im Frühjahr Kohlrabisamen an knapp 50 Kinder ausgegeben. Nun wurde es Zeit, die Ernte zu begutachten. Zur Prämierung kamen 32 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern an den Bräuhausplatz. Manche der kleinen Gartler mussten beim Tragen ganz schon schwitzen, da ihre Kohlrabis beeindruckend groß waren. Nachdem die Früchte fertig gewogen waren, begann es bei der Auswertung spannend zu werden. Die Bandbreite der Gewichte war freilich recht unterschiedlich. Die Waage zeigte Gewichte von 34 g bis 3665 g für den vierten bis 32. Platz. Die drei schwersten konnten dann mit den Hauptpreisen belohnt werden. Den 1. Platz erreichte Aigner Marina mit einem Kohlrabigewicht von 4890 g, gefolgt von Bloos Elisabeth, bei der die Waage 4242 g angezeigt hat. Den 3. Platz sicherte sich Max Schaitl mit einem 3685 g schweren Kohlrabi.  Alle teilnehmenden Kinder bekamen einen Einkaufsgutschein vom „DaBeck“. Mit Spannung wird nun der 19. Kinderwettbewerb im nächsten Jahr erwartet.

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