Auf den richtigen Schnittzeitpunkt kommt es an
Vorstand Anton Aigner (rechts) bedankte sich bei Brigitte Murla für ihren aufschlussreichen Vortrag, Kreisvorsitzender Konrad Kronschnabl warb bei der Jahresversammlung des OGV Neukirchen für eine Benefizveranstaltung des Kreisverbandes zu Gunsten des Hos
Arnstorf. Zur Jahresversammlung trafen sich die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Neukirchen im Gasthaus Maier. Vorstand Anton Aigner freute sich über den guten Besuch. „Ein Sommerschnittkurs mit Besichtigung des Winterschnittes an Obstbäumen, Gastgeber für die Jahresversammlung des Kreisverbandes Gartenbau und Landschaftspflege, mit dem ‚erlaufenen Geld‘ haben wir eine große Leinwand für den Verein angeschafft“ blickte Aigner zu Beginn auf das letzte Gartenjahr zurück. Er selbst habe bei einem Schnittkurs des Kreisverbandes für alte Obstbäume sehr viel Interessantes erfahren, so der Vorstand. Beim Ausblick erinnerte er an die am 20. April entfallene Kräuterführung bei Sieglinde Eder in Reuth bei Tann, die nun am 5. Mai stattfindet. Treffpunkt ist um 13 Uhr in Neukirchen. Beginn der Führung ist um 14 Uhr. Anmeldung ist noch möglich unter 08723/2667. Ein Hinweis galt der Landesgartenschau vom 15. Mai bis 6. Oktober in Kirchheim. Außerdem plane die Vorstandschaft ein Treffen im Garten eines Mitgliedes, um über die Pflanzen und alles, was dazugehört, zu reden, sofern jemand sein grünes Refugium dafür zur Verfügung stelle. Informationen über die Finanzen des Vereins gab Eva Gerwallner. Kein Problem gab es bei der Abstimmung über eine Anhebung des Jahresbeitrages von bisher 6,50 Euro auf 8,50 Euro, die Schriftführer Herbert Schlag durchführt. Als Grund nannte er die Erhöhung des Beitrages an den Landesverband. Vorstand Konrad Kronschnabl vom Kreisverband verband sein Grußwort mit Werbung für ein ganz besonderes Schaukochen mit Anton Hilgart und Alois Zoidl als Benefizveranstaltung am 19. Juli im Gasthaus Zoidl in Hebertsfelden zu Gunsten des Hospizvereins Rottal-Inn. Herzstück des Abends war das Referat von Brigitte Murla aus Taufkirchen/Vils zum Thema Schnittmaßnahmen im Garten. „Gutes Werkzeug ist wichtig und erleichtert die Arbeit“, gab die Meisterin im Garten- und Landschaftsbau ihren Zuhörern mit auf den Weg. Ihre spannenden Ausführungen zum Schnitt von Stauden, Zier- und Obststräuchern, Rosen und Hortensien wurden mit so manchem ‚Aha‘ oder „jetzt ist mir klar, warum das bei mir nicht mit der Verjüngung klappt‘ begleitet. „Möglichst trapezförmig schneiden, damit die untere Partie Licht bekommt und die Vogelbrutzeit beachten, der erste Schnitt soll erst ab Johanni erfolgen“, lautete die Empfehlung der Expertin zum Schneiden von Hecken. „Bei allen Rosen für einen luftigen Aufbau sorgen, das schützt vor Blattpilzerkrankungen – beim Buchs als Vorsorge gegen den Zünsler schon im März die äußeren Triebe wegschneiden und das Schnittgut verbrennen“, lautete einige der vielen guten Ratschläge aus ihrer Praxis. Am Ende galt der Dank von Vorstand Aigner allen Spendern von Kuchen, die zugunsten der Vereinskasse gerne verzehrt wurden. –cm
Laternenwanderung mit Druiden Sepp
Winterliche Laternenwanderung mit Druidensepp begeistert rund 30 Teilnehmer
Eine stimmungsvolle Reise in die Vergangenheit erlebten rund 30 Wanderer bei der Laternenwanderung des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt am Freitag, den 20. Februar 2026.
Treffpunkt war um 16:50 Uhr vor dem Rathaus in Unterdietfurt. Von dort aus wurde in Fahrgemeinschaften nach Obermaisbach gefahren, wo die knapp zwei Kilometer lange Wanderung begann. Wie bestellt setzte an diesem Tag Schneefall ein, sodass die Teilnehmer eine wunderschön verschneite Winterlandschaft genießen durften. Die rund eineinhalbstündige Wanderung erhielt dadurch eine ganz besondere, beinahe mystische Atmosphäre.
Begleitet wurden die Wanderer vom Druidensepp, Sepp Matsche, der unterwegs viel Wissenswertes über verschiedene heimische Baumarten vermittelte. So erfuhren die Teilnehmer Interessantes über Eiche, Birke und Kiefer – über deren heilende Wirkungen und die Verwendung einzelner Bestandteile in der Naturheilkunde ebenso wie über ihre Bedeutung in der Mythologie, insbesondere in der keltischen Mythologie, und ihre Rolle auch in der näheren Vergangenheit.
An mehreren Stationen trug der Druidensepp zudem Gedichte vor, die zum Nachdenken anregten und hervorragend zur ruhigen, winterlichen Stimmung passten. Am Ende der Wanderung durfte jeder Teilnehmer ein buntes Band an einem Weidenbaum befestigen und dabei an einen geliebten Menschen denken und Wünsche visualisieren.
Beitrag für Vielfalt in der Umwelt
Zwei weitere Naturgärten im Landkreis - Besitzer dürfen sich über Plakete freuen
Familienausflug nach Furth im Wald zum Wildgarten und zur Erlebniswelt Flederwisch
Der 4. Familienausflug des Gartenbauvereins Mitterskirchen führte heuer nach Furth im Wald.
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Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn e.V.